Sonntag, 21. Juli 2013

[REVIEW] L'Oreal Hydra Active 3 Reinigungsfluid

In den letzten Monaten war auf allen möglichen Blogs von einem möglichen Dupe zu dem renommierten Bioderma Sensibio H2O zu lesen – die Rede ist von dem Reinigungsfluid „Hydra Active 3“ von L'Oreal.
Wie auf dem Foto zu sehen, ist meine Flasche nun fast aufgebraucht und es wird Zeit für ein kleines Resümee. Laut L'Oreal kann man das Produkt für Augen, Lippen und Gesicht verwenden, ich habe es allerdings lediglich für das Gesicht benutzt – dazu später mehr. Ich muss dazu sagen, dass ich nur sehr selten Foundation oder Puder benutze, stattdessen nutze ich höchstens die BB Cream von Catrice zu besonderen Anlässen, das Reinigungsfluid kam also auch nicht täglich zum Einsatz.

Mein Gesicht konnte ich mit dem Produkt sehr gut reinigen, dabei hinterließ es ein sehr angenehmes Hautgefühl. Nichts hat gespannt oder gejuckt und ich bekam keine Pickel, obwohl ich da manchmal etwas empfindlich bin.
Bei meinem Augen Make Up war ich jedoch nicht ganz so begeistert. Es war sehr mühselig und hat lange gedauert die Mascara mithilfe des „Hydra Active 3“ von meinen Wimpern zu entfernen. Wer seine Wimpern liebt, dem wird das Herz gebrochen, wenn mit roher Gewalt eine Wimper nach der anderen, proportional zur entfernten Menge Tusche, ausfällt. Bei Eyeliner und Lidschatten dagegen, funktionierte das Reinigungsfluid wieder problemlos. Auch bei den Lippen gab es keine Probleme, L'Oreal entfernt hier schnell und zuverlässig jeden Lippenstift. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu ungeduldig, jedenfalls verwende ich für meine Wimpern wieder meinen normalen Augen Make Up Entferner.

Bei ungefähr 4 Euro für 200 ml ist das Reinigungsfluid von L'Oreal auf jeden Fall einen Blick wert, auch wenn es an das Original von Bioderma wohl nicht ganz heran kommt. Man kann damit schnell und gründlich sein Make Up entfernen, bei mehreren Schichten Mascara sollte man allerdings etwas Geduld mitbringen ;)
Vera

Freitag, 19. Juli 2013

[REVIEW] MUA Fairy Dust Glitter Nails Wings

Als mich dieser Nagellack erreichte, war ich zunächst wenig angetan. Der silberne Glitzer hatte sich unten abgesetzt und der Lack sah eher verfallen, als verwendbar aus. Der Aufkleber war auch schon halb ab und die Schrift fast ohne Kontrast zum Inhalt- das Auge lackiert mit ;) Zum Glück hat sich der erste Eindruck nicht bestätigt und die inneren Werte überzeugen. Zunächst einmal zur Farbe. In einer goldenen Basis mit Schimmer befinden sich sehr feine silberne Schimmerpartikel, die aber etwas gröber sind, als die des Grundtons. Vor jeder Benutzung muss man deshalb gefühlte zehn Minuten schütteln. Die obere "Phase" ergibt fast unvermischt einen Olive-Goldton, der auch ganz hübsch ist, aber nicht gewollt. Die MUA Fairy Dust Glitter Lacke mit 6,8ml Inhalt erhaltet ihr im Übrigen aktuell im britischen Onlineshop für nur ca. £2 bzw. über die üblichen Portale.
Nach getaner Arbeit, kann man sich dann noch mal über den kleinen, gerade abgeschnittenen Pinsel ärgern, mit dem man vor allem an geschwungenen Nagelhäutchen super daneben schmiert. Trotzdem lässt sich der Nagellack mit dem Pinselchen streifenfrei auftragen und deckt schon in einer dünnen Schicht das Nagelweiß ab. Die eine Schicht trocknet dann auch innerhalb von fünf Minuten komplett durch und man hat die Schüttelzeit locker wieder rein. Das kühle Gold wirkt von etwas weiter weg, wie eine Nagelfolie, da die feinen Glitzerpartikel das Licht richtig gut reflektieren. Erst am vierten Tragetag, war die erste Tipwear zu sehen und der Nagellack musste runter. Das geht übrigens mit einem normalen Wattepad stressfrei von Statten und erinnert somit nicht an diverse gröbere Glitterlacke von anderen Herstellern. Filz und Alufolie können somit im Schrank bleiben und machen den MUA Fairy Dust Glitter Nails zu einem sehr verträglichen Zeitgenossen.
Sonnenlicht, Kunstlicht
Abzug gibt es "nur" für die Verpackung und das Pinselchen. Mir gefällt das Gold sehr gut, zumal es nicht das typische metallische Drogerie-Gold ist, sondern auch mal meinem Hautton steht. Obwohl ich eigentlich nur Cremefinish trage, war der Lack in den letzten zwei Wochen mit nur einer kurzen Pause durchgängig auf meinen Nägeln. Tragt ihr gern goldenen Nagellack, oder ist euch das schon zu viel? Welchen könnt ihr noch empfehlen?
Mia

Dienstag, 16. Juli 2013

[EOTD+ERSTER EINDRUCK] Urban Decay Naked Basics

Mir ist durchaus bewusst, dass beispielsweise Essence und Catrice auch günstige Nudetöne führen. Trotzdem wollte ich schon ewig die Naked Paletten von Urban Decay ausprobieren. Als wir dann in Frankreich im Sephora vor dem Display standen, hatte ich dann so meine Probleme. Beide hatten Farben, die mir nicht gefallen haben, bestanden hauptsächlich aus schimmernden Lidschatten und machten es mir trotzdem nicht leichter, mich für eine von beiden zu entscheiden. Und hier kommt die Naked Basics ins Spiel. Für mich die perfekte Lösung. Tragbare, satinierte Töne, ein Highlighter, geniale Qualität und für sechs Farben nur 25 Euro (gegenüber fast 50 Euro für die großen) zum ersten Urban-Decay-Ausprobieren. Ich will jetzt nicht versprechen, dass Naked 1 und 2 niemals in meinen Besitz wandern werden, aber sie rissen mich in Avignon nicht aus den Flipflops.
Mittlerweile ist das gute Stück jeden Tag im Einsatz und es macht richtig Spaß mit den Lidschatten zu arbeiten. Nichts krümelt, die Pigmentierung ist der Wahnsinn und auch ohne Base (siehe unten) sind die Farben kräftig und die Haltbarkeit endet erst beim abendlichen Wattepad.

Mein Lieblingsaugenmakeup gibt es heute deshalb mal als Tutorial. Alles ohne Base und mit dem Deluxe Pinselset von bh-cosmetics, was mir zum Testen zur Verfügung gestellt wurde. Eine ausführliche Review dazu wird in Kürze folgen.
Die nächsten sechs Bildchen sollten mithilfe des Texts gut verständlich sein und einen guten Anhaltspunkt für alle die geben, die bei den anderen AMUs immer nur sagen "wie machst du das??". Das ist die Grundtechnik, die meiner Augenform am besten steht. Für die farbigeren Varianten ersetzte ich dann nur Braun und Beige durch etwas knalligere Farben.

Mit einem großen Lidschattenpinsel Naked 2 über das ganze bewegliche Lid geben und bis über die Lidfalte hinaus mit einem sauberen Pinsel verblenden.
Den Innenwinkel mit Foxy aufhellen und auch am unteren Wimpernkranz bis zur Mitte hin verwischen.
Auf einen Pencil-Brush ein wenig Faint nehmen und in die Lidfalte und das äußere "V" einen dünnen, präzisen Strich ziehen. Mit einem weichen Pinsel zur Mitte und zur Augenbraue hin verblenden. Den unteren Wimpernkranz ebenfalls "bräunen".

Die drei hellsten Töne mischen, so dass es dem Unterton eurer Haut am nächsten kömmt und unter der gesamten Augenbraue auftragen.
Mit einem abgeschrägten Eyeliner-Pinsel mit Crave einen Eyeliner ziehen, der erst in der Augenmitte ansetzt und je nach Augenform nach außen ein wenig dicker wird.
Mit einem braunen Kajal kleine Punkte zwischen die unteren Wimpern setzen und oben und unten tuschen. Augenbrauen ein wenig nachziehen und fertig ist das alltagstaugliche Naked-Basics-AMU ;)
Habt ihr die Naked Basics, oder doch lieber die Naked 1 oder 2? 25 Euro für schlichte Farben: eine gute Investition oder verschwendetes Geld?

Sonntag, 7. Juli 2013

[EOTD] Summer Nights

Viele Grüße aus dem sonnigen Südfrankreich. Zwischen Lorbeerbäumen und Lavendelsträuchern kann man sich bei diesen Temperaturen wirklich nur noch an den Pool legen oder eben einen Blogpost schreiben. Diesmal ein zartes und dezentes Augenmakeup, was sich wirklich für alle Augenfarben eignet. Bei blauen Augen mehr auf das enthaltene Rosa fokussieren, bei grünen und braunen für die Lidfalte einen intensiveren Lilaton wählen.


Zuerst auf dem beweglichen Lid eine helle oder weiße Lidschattenbasis auftragen und verblenden (p2 bright up your eyes) und den mittleren Part mit einem schimmernden Rosa betupfen. Dafür kam hier das Pigmet Sweet as Candy von Essence zum Einsatz. Auf den Innenwinkel einen schimmerndes Weißton. Um das Rosa durch alle Teile des Augenmakeups zu ziehen, habe ich hier den hellsten Ton aus der Dior-Palette 970 Stylish Move benutzt, der neben einem Silberschimmer auch teilweise zart rosa changiert. Für die Betonung der Lidfalte kam zunächst ein weiteres Essence-Pigment auf den Namen Smell the Karamell zum Zug. Bis ca. zwei Drittel in Richtung des Augeninnenwinkels auftragen und auch im äußeren Drittel des Augenlids verblenden. Exakt in der Lidfalte, am unteren Wimpernkranz und als softer Eyeliner sorgt dann das finale Bisschen Lila (dunkelstes Lila aus der Wet'n'Wild Palette Lust Desir) für mehr Tiefe.
Sweet as Candy auch am unteren Wimpernkranz im inneren Drittel auftragen, mit der Catrice Glamour Doll Eyes Mascara tuschen und die Augenbrauen mit einem passenden Augenbrauenstift betonen. Et Voila.
Vera & Mia

Donnerstag, 4. Juli 2013

[FAVORITEN] Das muss im Sommer einfach sein.

In weniger als 48 Stunden heißt es für Vera und mich: ab nach Südfrankreich. Der lokale Wetterbericht sagt endlich mal sommerliche Temperaturen von über 30°C voraus. Bei solchen Temperaturen gibt es ein paar essentielle Produkte, die auf keinen Fall fehlen dürfen.

Besonders ist wichtig ist für mich und alle, die auch keine Wimpern haben natürlich wasserfeste Tusche. Egal ob wegen erhöhter Schwitzgefahr oder dem gelegentlichen Sprung ins kühle Nass. Testet vorher, ob die noch schnell gekaufte Mascara auch wirklich wasserfest ist, denn auch hier tummeln sich schwarze Schafe. Eine sehr gute wasserfeste Wimperntusche ist die Inimitable von Chanel. Das Bürstchen trennt die Wimpern echt gut und durch die wasserfeste Textur, die größtenteils aus Wachsen besteht, hält sie auch den Schwung sehr gut. Trotzdem ist die einer der Kandidaten, der ein wenig eingetrocknet wesentlich bessere Ergebnisse erzielt. Wer für eine Wimperntusche keine 30 Euro ausgeben möchte, ist auch mit der Max Factor False Lash Effect in waterproof (ca. 11 Euro) oder der Essence Multiaction waterproof (2,45 Euro) gut bedient.


Der Klassiker im Urlaubsgepäck ist natürlich Sonnencreme. Ohne die ist der durchschnittliche Mitteleuropäer im Süden schon bald ein Fall für Panthenolspray und kühlende Quarkpackungen. Man sollte zwar generell, wie oft gepredigt, die Sonne meiden, trotzdem ist der Gedanke an einige Stunden am Pool doch spannender als die Mittagszeit im gesundsheitsschonenden Gebäudeinneren zu verbringen. Wie ihr vielleicht auf meinem Arm sehen könnt, habe ich wunderbar viele Sommersprossen, die ihre Blütezeit erst noch erleben werden und somit auch einen extrem sonnenempfindlichen Hauttyp. Unter Lichtschutzfaktor 50 den schützenden Schatten zu verlassen, wäre bei meiner Haut, mit einer Eigenschutzzeit von ca. zehn Minuten, einfach nur pure Selbstverstümmelung.
Auch wenn ihr dunkler seid, solltet ihr euch immer mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor eincremen- eure Haut wird es euch in zwanzig Jahren danken.

Mein Urlaubsbegleiter ist dieses Mal die Sun Lotion sensitive von Douglas, welcher neben UVA- und UVB- Schutz auch der Haut Feuchtigkeit spenden soll. Die Konsistenz ist wie die einer jeden Sonnenmilch, sie hinterlässt aber nicht in dem Ausmaß diesen lästig, weißen Film. Der Geruch ist auch eher unaufdringlich. Die Tube macht sich echt gut in Strandtasche etc. und verbreitet gute Laune. Für 14,95 Euro ein solides Produkt, welches seine Wirkung nicht verfehlen wird (die deutsche Sonne wurde erfolgreich abgewehrt).

Eine Sache stört aber dann doch noch. Die langen Haare- egal ob im Wasser oder an Land. Mein Lieblings"produkt" im Sommer ist deshalb der Telefonschnur-Haargummi aus der Guerilla Gardening LE von Essence. Haarschmuck dieser Art soll es neuerdings ja auch bei H&M geben. Gekostet haben sie im 2er-Set keine zwei Euro und sind echt praktisch.

Der erste Pluspunkt ist wirklich der Halt. Dadurch, dass sich die Schlaufen ineinander verhaken, rutscht der Haargummi nicht aus dem Dutt und auch ein hoher Pferdeschwanz sitzt durch die Elastizität wesentlich länger. Sie sind ein echter Hingucker und ihr seid bestimmt noch nie häufiger auf einen gammligen Haargummi angesprochen worden, als auf diesen hier. Der größte Vorteil ist jedoch erst bei nassen Haaren richtig deutlich erkennbar. Wer nämlich schon einmal versucht hat, aus nassen Zotteln einen herkömmlichen Haargummi zu entfernen, weiß, wie schmerzhaft das sein kann. Und wie sollte es anders sein, mit diesem Teil bleiben die Haare auf dem Kopf und es geht wesentlich schneller von Statten. Eine echt coole Erfindung, die Haarnadeln und Co. aus dem täglichen Gebrauch verbannt hat.

Das waren meine drei wichtigsten Dinge, die im Sommer für mich ein Muss sind/werden. Auf was könntet ihr bei solchen Temperaturen auf keinen Fall verzichten?
Mia