Montag, 22. September 2014

[REVIEW] Essie Find me an Oasis

Im Zuge der Resort Flink 2014 kam neben Essie Fiji auch Find me an Oasis auf den Markt. Die Qualität ist gewohnt gut, in zwei Schichten deckend und streifenfrei. Trotz der hohen Deckkraft ist die Konsistenz flüssig, was vor allem das Arbeiten am Nagelbett einfacher macht. Der breite Pinsel erledigt den Rest. Die Trockenzeit liegt bei ungefähr 15 Minuten. Bei Hausarbeit mittlerer Schwere und pfleglichem Umgang kommt man ganze vier Tage ohne Tipwear aus. Für 7,95 Euro durchaus zu erwarten.
Das außergewöhnlichste ist eindeutig die Farbe. Ein pastelliges Taubenblau, was je nach Licht mal grauer, mal blauer oder ganz weiß wirkt. Vor allem für blasse Häutchen schmeichelhaft und deshalb einer der schönsten und einzigartigsten Nagellacke meiner Sammlung. Wer noch nach Find me an Oasis sucht, findet (die Oase) bei Amazon oder Kleiderkreisel. Allerdings teilweise zum doppelten Preis.
Der Lack ist allerdings jeden Cent wert. Das dauerhafte Sortiment von Essie begeistert mich schon seit einer Weile nicht mehr, aber die LEs haben immer wieder Suchtfaktor. Solche milchigen, pastelligen, deckenden(!!) Töne sollte es im Standartsortiment geben, da es daran vor allem in der Drogerie immer noch mangelt.

Montag, 15. September 2014

[LIFESTYLE] Money, money, money - Hostess als Nebenjob

Irgendwann kommt wohl jeder Student an einen Punkt, an dem er es in Betracht zieht, sich einen Nebenjob zu suchen. Die Gründe dafür können vielseitig sein – akute Geldnot, ein langgehegter, leider sehr teurer Wunsch, oder auch einfach zu viel freie Zeit in den Semesterferien.

Bei mir stellte sich dieser Punkt im Juli ein, ich hatte die Prüfungen geschafft, nun eine ganze Menge Zeit und nun ja; das neue iPhone hat mich ja schon lange angelacht... ;)
Die erste Frage, die man sich stellt, lautet natürlich – was will ich für einen Job ausüben? Die Möglichkeiten sind wahnsinnig breit gefächert, vom Kellner über den Einzelhandel bis hin zum Babysitter. Ich möchte euch in diesem Post die meiner Meinung nach lukrativste und spaßigste Nebentätigkeit vorstellen, nämlich den Hostessenjob.

Bei meiner Suche im Web musste ich feststellen, dass die Infos über Hostessenjobs eher rar und vor allem sehr unvollständig sind. Über eine Seite stolpert man allerdings immer wieder – promotionbasis.de
Als Hostess habt ihr zwei Möglichkeiten. Entweder bewerbt ihr euch direkt bei einer Agentur in der Nähe (einfach mal eure Stadt und Hostess googeln, da kommen massenhaft Angebote) oder ihr legt euch bei Promotionbasis eine Sedcard an und schreibt dann gezielt Agenturen an, wenn sie jemanden suchen.
Ich habe einfach mal beides gemacht und muss sagen, dass Promotionbasis wesentlich lohnender ist. Man bekommt Unmengen an Angeboten, sucht sich heraus was einem gefällt und bewirbt sich dann. Mit etwas Glück und einer guten Sedcard ist man dabei.

promotionbasis.de - die Grundlage für die meisten Hostessenjobs

Auf eure Sedcard gehören neben allgemeinen Daten unbedingt aussagekräftige Bilder (möglichst professionell). Denn auch wenn man es vielleicht nicht ganz wahrhaben will; der Promotion- und Hostessenbereich ist nun mal oberflächlich ausgerichtet und der erste Blick wird immer auf eure Bilder fallen. Falls ihr keine 1,80m groß, blond und blauäugig seid, keine Sorge. Längst sind Hostessen nicht mehr mit Models gleichzusetzen und auch als 1,60m große Brünette werdet ihr viele Angebote bekommen.

Bevor ihr euch aber an die Sedcard wagt, empfehle ich euch dringend, einen Gewerbeschein zu beantragen. In den meisten Jobs wird der verlangt und bringt euch nur Vorteile. Zwar zahlt ihr eine einmalige Gebühr (von Stadt zu Stadt unterschiedlich, ca. 25-60 Euro), müsst dafür aber keine Steuern oder sonstigen Abgaben von eurem Gehalt abführen. Nach eurem Einsatz schreibt ihr eurem Arbeitgeber eine Rechnung und dieser überweist den vollen Betrag auf euer Konto.

Damit sind wir auch schon beim nächsten positiven Punkt am Hostessenjob – dem Stundenlohn. Warum sich in der Eisdiele für 5 Euro pro Stunde abrackern, wenn man auf einer Messe 11 Euro pro Stunde bekommt? Eure Aufgaben sind vielseitig und unterscheiden sich von Job zu Job. Ich arbeite im Moment zum Beispiel auf einem Ärzte Kongress, wo ich kontrolliere, dass die richtigen Ärzte in den richtigen Saal kommen, den Referenten bei der Vorbereitung ihres Vortrages helfe oder (stets mit einem Lächeln auf dem Gesicht) alle anfallenden Fragen beantworte.

Nach 4 Tagen Messe á 10 Stunden am Tag hat man mit dem Hostessenjob so viel verdient, wie andere Studenten in einem ganzen Monat. Sicherlich kommt man manchmal abends mit schmerzenden Füßen und Gesichtsmuskelkater vom Lächeln heim, aber für das Geld lohnt es sich definitiv. Wenn man bei der Auswahl der Jobs etwas wählerisch ist und nur Messen und Kongresse wählt, die einen auch selbst interessieren, hat man garantiert Spaß an der Arbeit. Durch den kurzen, aber intensiven Zeitraum, ist die Hostessenarbeit ideal für die Semesterferien, sodass man sich während des Semesters ohne Geldsorgen auf die Uni konzentrieren kann.
Vielleicht ist der Job ja etwas für den ein oder anderen von euch! Dann empfehle ich euch, auf jeden Fall mal bei Promotionbasis vorbeizuschauen und sich in das ganze Thema etwas einzulesen – es lohnt sich definitiv.

Sonntag, 14. September 2014

[ERSTER EINDRUCK] Tarte Amazonian Clay Airbrush Foundation

Schon vor einiger Zeit hat mich eine Youtuberin mit dieser Puderfoundation von Tarte angefixt. Natürliche Deckkraft ohne zugekleistert auszusehen und das ohne Parabene, Mineralöl, Talkum und sonstige, verdächtige Inhaltsstoffe. Klingt doch ziemlich gut, oder? 
Wer Tarte nicht kennt, hier handelt es sich um eine Highendmarke aus den USA, die sich auf die Fahnen schreibt, natürliche Kosmetik herzustellen, die mit der konventionellen Kosmetik locker mithalten kann. 
Bei sephora.com gesehen, dass ich Tarte auch zu mir bestellen kann und mich ganz euphorisch an den Bestellprozess gesetzt. Dann kam die Klatsche: 20 Euro Versandkosten, zusätzlich zu den 36$ Warenwert. Ich hatte es nicht ganz so schlimm erwartet. Bei Kleiderkreisel hab ich dann eine Kreislerin gefunden, die genau meine Farbe (ihre war's "glücklicherweise" nicht) im Angebot hatte und bin schließlich gegen 26 Euro in den Besitz dieses Schätzchens gekommen. 
Wie schon gesagt, ist die Tarte Amazonian Clay Airbrush Foundation eine Puderfoundation/Mineralfoundation in Form eines losen Puders. Man entnimmt es mit einem Pinsel durch ein Netz in der Dose. Durch das Netz gelangt auch während Reisen, Schütteln etc. kein Puder nach außen- Sauerei vermieden. Das feingemahlene Puder arbeitet man einfach in kleinen Portionen mit einem dichten Pinsel in die Haut ein und baut nach und nach die Deckkraft auf. Durch die Feinheit und den "Glow" wird das Ergebnis auch beim Schichten nicht unnatürlich.
Im Gegensatz zu Flüssigfoundation dunkelt diese hier nicht nach, verläuft null und sieht auch nach einem langen Tag noch aus, wie kurz nach dem Auftragen. Meine Haut reagiert auch nicht darauf, obwohl Bismuth Oxychloride (für den Glow verantwortlich/Perleffekt) ja manchmal zu Jucken und Reizungen führen kann. Die Verpackung verspricht eine Verbesserung des Hautbilds innerhalb von zwei Wochen. Ein Langezeittest wird's zeigen.
Nur Foundation, kein Concealer, Tageslicht

Mittwoch, 10. September 2014

[FAVORITEN] Ohne die gings im Sommer nicht…. Augustfavoriten

Besser spät als nie, hier also meine August- bzw. Sommerfavoriten. In den letzten Monaten wurde ganz viel getestet und wieder verworfen. Doch die vier Produkte halten sich auch im September noch ganz hartnäckig auf meinem Schminktisch. Dazu gehört zum einen mein absoluter Lieblingsduft, nämlich Chanel Mademoiselle. Beschreiben kann man den Duft nicht, irgendwie scharf, pfeffrig, modern aber gleichzeitig unterschwellig süß- eine kleine Mademoiselle eben. Passt ebenso gut zum Abendkleid wie zum Jogginganzug. Eine ganz große Liebe die Mademoiselle und ich. Doch die Liebe ist kostspielig, denn sie startet bei knapp 60 Euro für 35 ml fürs Eau de parfum.
Ein bisschen günstiger, aber immer noch im Highend-Bereich liegt der Clarins Eclat Minute in 04 petal shimmer (Swatches weiter unten) mit seinen 19 Euro. Für einen Lipgloss/Lipbalm echt ein bisschen viel, aber der Hype darum ist gerechtfertigt. Die Inhaltsstoffe, die eher einem Lipbalm entsprechen, sorgen für superweiche, nicht klebrige Lippen. Die 04 ist eine der hellsten Nuancen und so wird die Nahaufnahme der eigentlichen Optik nicht gerecht. Der Lip Perfector erfüllt seine Versprechen: glatter, glänzender, definierter. Vereinigung der besten Lipbalm-Lipgloss-Eigenschaften- eines der Standartprodukte, die jeder sein Eigen nennen sollte.
Auf die Wangen kam nur ein Rouge und zwar der Rockateur von Benefit*. Eine wunderbar undefinierbare Farbe. Sowohl Peach, Pink, Rostrot und das alles mit einem seidigen Finish, das nicht glitzert und schimmert, sondern einfach nur strahlt. Das ist auch der Grund dafür, weswegen Rockateur jedem Häutchen steht und mir so ans Herz gewachsen ist. Ich kann mit voller Überzeugung sagen, dass das mit Abstand das beste Rouge ist, was ich je besessen habe.
Swatches im Tageslicht 
Und für Unreinheiten und tiefblaue Augenringe kam der MAC Studio Finish Concealer in NC 15 zum Einsatz. Ein Klassiker mit überschaubaren Inhaltsstoffen, die die Poren nicht unnötig verstopfen. Die Farbe ist für Pickelchen ein wenig zu warm und wurde deshalb in den letzten beiden Wochen mit einem grünen HD-Concealer von NYX zur Korrekturpaste umfunktioniert. Jetzt schon über ein Jahr in täglichem Gebrauch und immer noch kein Boden in Sicht- top Preis-Leistung.

Das waren sie, die schönsten Vier des Sommers- was sind eure Lieblinge?
* von douglas.de kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt

Dienstag, 9. September 2014

[HERBSTLACK] OPI Lincoln Park after dark vs. CATRICE 38 Vino Tinto

Schon Mitte August hatte ich den ersten herbstlichen Nagellackanfall, der dazu führte, dass gleich zwei dunkle, warme Lilatöne bei mir eingezogen sind. Lincoln Park after dark von OPI durfte dank der 20%-Rabattaktion bei Müller mit (ca. 11 Euro). Der Swatch im Laden auf einem Stück Tesa sah aus, als ob es genau der Ton wäre, den ich gesucht habe. Doch auf den Nägeln kommt er leider fast schwarz raus. Man kann im Sonnenlicht zwar feststellen, dass das eben nicht der Fall ist, aber trotzdem wirkt die Farbe zu hart für meine Haut, die offensichtlich bräunungstechnisch den Sommer nur am Schreibtisch verbracht hat. Viel Gerede, kurzer Sinn: Wunsch nicht erfüllt- noch ein Versuch. Die Lösung des Problems fand sich dann in Form von Vino Tinto für ca. 4 Euro. Catrice-Lacke waren auch schon einmal günstiger, oder? Dieser hier ist genau so hell, dass er auch im Kunstlicht als Lila zu erkennen ist, aber dunkel genug um nicht zu farbig zu sein. (Den besten, realitätsgetreuesten Eindruck der Farben bekommt ihr auf dem Haut-Tesa-Swatch.)
Beide haben eine wunderbare Textur und lassen sich streifenfrei auftragen. Sie decken in zwei Schichten optimal und halten beide drei Tage ohne Tipwear. Die Formulierung von OPI ist im Gegensatz zu der von Catrice eher gelartig, Vino Tinto entspricht mehr dem typischen Cremefinish. Das führt dazu, dass Lincoln Park after dark ein wenig dünner trocknet, sich nicht aufbaut und dadurch auch schneller durchtrocknet.
LINKS jeweils: OPI Lincoln Park after dark, RECHTS jeweils: CATRICE Vino Tinto
Wer noch nach dem perfekten Herbstlack auf der Suche ist, dem kann ich vor allem Vino Tinto ans Herz legen, als Alternative zum klassischen, aber doch recht abgetragenen Blutrot. Was ist eure Lieblingslackfarbe für die Herbstmonate oder trauert ihr noch dem Sommer nach?
EDIT: Luxedo und Damsel in a dress sind Kandidaten von Essie, die diese Richtung abdecken- danke Vera!