Donnerstag, 16. Oktober 2014

[VERGLEICH+DUPE] Clarins Eclat Minute & Catrice Lip Smoother

Doch ein wenig später als angekündigt, denn die Trägheit der Masse hat mal wieder gesiegt. Ich wurde gefragt, ob ich den Clarins Eclat Minute aus meinem Favoritenpost nicht mit der "Nachmache" von Catrice vergleichen könnte. Ja, mach ich doch gern ;) Der Balm von Catrice ist schon seit der "It Pieces"-LE in meinem Besitz und wurde demzufolge auch schon ausgiebig getestet. 3,45 (9ml) gegen 18,99€ (12ml), der Preisunterschied  ist gigantisch- aber sind es auch die Produkte an sich? Die Verpackung kommt sehr ähnlich daher, die Aufschrift des Clarinsbalms ist dabei wesentlich haltbarer. Auch Design und Aufmachung ist wertiger und edler, hier macht sich der Preis bemerkbar. Die Applikatoren sind nahezu identisch, weswegen auch beim Auftrag nicht zwischen teuer und günstig unterschieden werden kann. Die Spitze des Catricebalms trocknet, wie ihr auf dem Bild seht, seltsam orange ein.
links: Clarins, rechts: Catrice
Im Swatch und im Sonnenlicht sieht man, dass sich zwar die Grundfarbe nicht so ganz gleicht, aber der enthaltene Schimmer. Ganz feine, blaupinkgoldene Pigmente, die man dann aber auf den Lippen kaum mehr wahrnimmt. Wenn ihr euch meine Lippen mal anschaut, könnt ihr einen Unterschied erkennen? Vergrößerungsspiegel, Sonnenlicht- man sieht ihn nicht. Weil es optisch einfach keinen gibt. Wem es also nur auf das Ergebnis ankommt, der kann beruhigt zur günstigeren Version von Catrice greifen. Beide ebnen die Struktur der Lippen aus und verleihen einen gepflegten Glanz.
Handswatch- links: Clarins, rechts: Catrice 
Wer sich aber neben dem Ergebnis ein bisschen Tragekomfort und Pflege wünscht, der investiert besser in den Eclat Minute von Clarins. Hier ist die Konsistenz einfach weniger klebrig und die Masse verbindet sich besser mit den Lippen und wird nicht hin- und hergeschoben. Die größten Unterschiede werden aber beim Thema Pflegewirkung deutlich. Während ein Tag Catrice die Lippen austrocknet, wirkt der Clarins noch positiv nach und hinterlässt durchfeuchtete Lippen. 

Beide Lip Perfector werden ihre Liebhaber finden. Es muss jeder selbst wissen, ob Pflege und Komfort wirklich die 15,50€ Preisdifferenz wert sind. Ich greife zurzeit zum Eclat Minute, da meine Lippen wieder ein bisschen zickig sind. Catrice bringt hier eher einen Lipgloss auf den Markt, Clarins überzeugt als Pflegebalsam mit Lipglossoptik.

Samstag, 11. Oktober 2014

[REVIEW] Dr. Hauschka Pflegeserie

Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass für ein schönes Hautbild die richtige Pflege elementar ist. Ich muss zugeben, dass ich in den letzten Jahren meine Hautpflege sträflich vernachlässigt habe. Da ich kein Make Up, Foundation oder ähnliches trage, war ich der Meinung, eine Gesichtsreinigung brauche ich nicht. Cremes habe ich ebenfalls nie benutzt, dafür war ich zugegebenermaßen immer zu faul ;) Trotzdem hatte ich erstaunlicherweise immer sehr gute Haut und keine Probleme mit Pickeln oder Mitessern. Aber man wird ja älter und weiser und inzwischen habe auch ich eingesehen, wie wichtig eine gute Gesichtsroutine ist.
Also musste auch ich mich nun durch den Dschungel der Pflegeprodukte testen und dabei feststellen, dass meine Haut doch recht empfindlich ist und auf viele Inhaltsstoffe reagiert.

Nach langem Suchen und Probieren bin ich schließlich auf Dr. Hauschka gestoßen. Da so eine Pflegereihe ja doch recht teuer ist und man keine Garantie hat, ob man sie verträgt, habe ich einfach mal auf gut Glück eine Probeanfrage gestellt. Ich habe per Mail meine Haut beschrieben und wonach ich auf der Suche bin. Dabei habe ich nicht als Bloggerin, sondern als Privatperson geschrieben, das könnt ihr also auch machen!
Die Antwort auf meine Mail kam innerhalb eines Tages mit einer Zusage für ein Probeset. Bereits ein paar Tage später kam ein Paket bei mir an. Bereits beim Auspacken war ich absolut begeistert – 5 verschiedene Produktproben und eine Menge an Infomaterial und Erklärungen zu den Produkten und das gratis! Ich empfehle also jedem, der auf de Suche nach einer neuen Pflege ist, Dr. Hauschka anzuschreiben ;)

Ich nutze die Produkte nun seit etwas mehr als zwei Wochen und bin wirklich begeistert. Morgens nutze ich die Gesichtswaschcreme, das Gesichtstonikum und die Melissen Tagescreme, abends folgt die gleiche Routine nur ohne die Creme. Die Gesichtsmilch und das Gesichtsöl habe ich bisher nicht getestet, wird aber auch noch folgen.
Bis jetzt bin ich wirklich begeistert, meine Haut zeigt keinerlei Spannungen oder Irritationen und fühlt sich immer angenehm weich und gepflegt an. Die Proben sind noch nicht einmal zur Hälfte leer, ich werde also noch wirklich lange damit hinkommen und mir danach definitiv die Originalgrößen holen.

Freitag, 3. Oktober 2014

[REISETAGEBUCH] Bella Roma

Kurz vor Semesterbeginn ging es nochmal für ein paar Tage raus aus Deutschland, in meine absolute Lieblingsstadt Europas – Rom.
Es war inzwischen der dritte Besuch dort, aber Rom lohnt sich einfach immer wieder. Ich habe nur vier Tage dort verbracht, was aber völlig ausreichend ist, wenn man die Reise vorher gut plant!

Der Flug ist mit easyJet gar nicht teuer und geht sehr schnell, sodass man innerhalb von 1,5 Stunden von Berlin in Rom ist. Es empfiehlt sich direkt im Flugzeug Tickets für den Bus zu kaufen, der euch vom Flughafen billig und schnell zum Hauptbahnhof Termini bringt.
In Rom sind gute, preiswerte und ordentliche Hotels im Zentrum kaum zu finden. Stattdessen lebt man hier günstig in Bed & Breakfasts oder kleinen familiären Hotels, die nicht mal einen Frühstücksraum haben und das Frühstück deshalb ans Bett liefern. Ihr solltet ein Hotel direkt bei der Termini suchen, da ihr von dort innerhalb weniger Minuten zu allen wichtigen Punkten kommt, ob zu Fuß oder mit der Metro.

Rom strotzt nur so vor Sehenswürdigkeiten, wobei jeder selbst entscheiden muss, worauf er den Schwerpunkt legt. Wir haben die Tage immer in antikes Rom (Forum Romanum, Spanische Treppe, Kolosseum, Trevi Brunnen, Villa Borghese...) und christliches Rom (Vatikan, Piazza di Popolo mit den Zwillingskirchen, Santa Maria del Maggiore, Engelsburg...) geteilt und so alles gesehen, was wir sehen wollten :) Falls ihr in die vatikanischen Museen wollt, empfehle ich euch dringend eine online Reservierung, da ihr sonst bis zu drei Stunden warten könnt. Da man am Petersdom mindestens auch nochmal eine Stunde ansteht, sollte man zumindest die erste Wartezeit umgehen.

Besonders genossen habe ich auch das italienische Essen. Das Frühstück war immer recht süß, aber sättigend. Mittags nehmen die Römer nur einen kleinen Snack im Stehen ein, eine Pizza to go (2,50€!!) oder ein Panini. Abends ging es dann immer in ein gutes Restaurant, wo man den Abend bei Pasta, Pizza und Vino ausklingen lassen konnte.
Die zahlreichen Trattorias haben neben Pizza und Panini meist auch wunderbare kleine süße Gebäckstücke, die die Italiener am Nachmittag verspeisen. Allein der Anblick ist schon ein Genuß ;)

Und was darf zu guter Letzt in Italien nicht fehlen? Genau, das Eis! Das wurde jeden Tag in einer anderen Eisdiele eingenommen. Die Preise waren überall gleich, 2,50€ für „small“, was zwei riesen Kugeln entspricht. Ich war von jeder Eisdiele begeistert, allerdings haben sich doch zwei Favoriten deutlich herauskristallisiert. Beide liegen recht nah beieinander, in der Nähe der via del Corso, einer großen Einkaufsstraße in Rom. Die erste Eisdiele (Gelateria della Palma) habe ich durch Zufall entdeckt, das Schild „mehr als 200 Sorten“ hat mich angelockt :D Dort habe ich köstliches Joghurt-Kit Kat und Bueno Eis verspeist. Die andere Eisdiele ist wohl längst kein Geheimtipp mehr und in jedem Reiseführer zu finden. Giolitti – das steht für eine riesen Auswahl, rein natürliche Zutaten und ganz viel italienisches Flair ;)

Wenn ihr noch nicht in Rom wart, kann ich euch nur wärmstens empfehlen einmal, zweimal, dreimal hinzufahren! Die Preise sind für eine Großstadt recht günstig (in der Metro kommt man mit 3 Euro am Tag hin und zurück, man kann viel erlaufen und auch das Essen ist nicht überteuert), sodass Rom definitiv auch etwas für den studentischen Geldbeutel ist.